Eltern sparen – aber nicht bei ihren Kindern
02.03.2010 · Familien · Zielgruppen-StudieDie Studie untersucht, wie Mütter mit ihren Finanzen umgehen, wo sie sparen und auf was sie nicht verzichten wollen.
Wenn das Geld knapp wird, sollen Kinder nicht darunter leiden. Obwohl 48 Prozent der Mütter die Auswirkungen der Krise spüren, schränken nur neun Prozent die Ausgaben für ihre Kinder ein. Das ergab eine aktuelle Studie der Zeitschrift „Eltern Family“. Die Ergebnisse der Befragung zeigen auch, dass 61 Prozent der Mütter regelmäßig mit ihren Kindern über das Weltgeschehen und Nachrichtensendungen sprechen. Neun Prozent meiden solche Unterhaltungen, weil sie der Meinung sind, dass ihre Kinder ein Stückchen heile Welt benötigen. Allerdings hängt dies vom Alter des Kindes ab: sind es bei den sechs- bis siebenjährigen Kindern noch 20 Prozent, so verringert sich die Zahl bei den Zehn- bis Zwölfjährigen auf drei Prozent.
Im Osten Deutschlands sorgt sich jede zweite Mutter um die Zukunft ihrer Kinder. Platz eins der Sorgen nimmt der mögliche Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz ein. Unbehagen bereitet den Müttern außerdem die zunehmende Härte unserer Ellenbogengesellschaft. Mehr als ein Viertel der Befragten machen sich mögliche Terroranschläge Sorgen. In Bezug auf die soziale Absicherung zeigten sich die Mütter relativ zuversichtlich: 45 Prozent sind der Meinung, dass der Nachwuchs den Lebensstandard halten wird und 34 Prozent erwarten sogar, dass er sich verbessern wird.









