Fernsehen und Internet in Wechselwirkung
20.01.2012 · Mediennutzung übergreifend · Media-StudieDie Studie zeigt, wie die Internetnutzung während des Fernsehens Interaktivität ermöglicht und wie das Fernsehen Impulse liefern kann, die online intensiviert werden.
Ein Drittel der Fernsehzuschauer surft nebenbei im Internet, wenngleich weder häufig noch regelmäßig. Vor allem jüngere TV-Zuschauer und Männer versuchen sich gleichzeitig als Surfer und Fernsehkonsument. Zu diesem Ergebnis kommt das DigitalBarometer, eine Kooperation von IP Deutschland, TNS Emnid und W&V. Tablet-PCs kommen bisher aufgrund ihrer geringen Verbreitung selten zum Einsatz, sodass nur acht Prozent gleichzeitig via Tablet fernsehen und im Internet surfen. Am beliebtesten sind Laptops, Notebooks, Netbooks und Smartphones.
Nicht selten hat die Internetnutzung einen direkten Bezug zum Fernsehprogramm oder -inhalt. So bestätigen zwei Drittel der Parallelnutzer, dass sie im Internet nach Informationen zur Sendung suchen. Knapp die Hälfte sieht sich nur deshalb eine Sendung an, weil Freunde sie online darauf aufmerksam gemacht haben. Weitere 38 Prozent chatten mit Freunden über das gerade verfolgte Programm.
Werbung kann von der Interaktivität profitieren, da sich über zwei Drittel der Befragten schon dazu verleiten haben lassen, mehr Informationen über ein im TV ausgestrahltes Werbeprodukt online zu suchen. Solche Impulse führen insbesondere bei Männern des Öfteren zum Kauf. Insgesamt erledigen 37 Prozent der Parallelnutzer beim Fernsehen Online-Einkäufe.








