Handel 2020: Wege in die Zukunft
15.03.2010 · Handel · Markt-StudieDie Studie zeigt Ideen, Formate, Sortimente und Konzepte für den zukünftigen Handel auf.
Die Umsätze im Handel haben seit 1991 nicht mehr zugenommen und 2009 gingen sie sogar zurück. Auch gibt es momentan keine Indikatoren, die auf positive kurz- oder mittelfristige Umsatzimpulse hinweisen. Die Verkaufsflächen hingegen sind um 40 Prozent gestiegen. Dies kann bedeuten, dass der Wettbewerb härter werden wird und griffige Konzepte über den Erfolg entscheiden werden. Ein reiner Warenverkauf wird in Deutschland zukünftig in erster Linie über den Preis möglich sein, wo die Discounter bereits die besten Plätze belegt haben. Ihr Anteil im SB-Lebensmittelhandel beträgt heute schon fast 50 Prozent und lässt ein weiteres Ansteigen erwarten. Das geht aus einer neuen bbw-Marketing-Studie hervor.
Handel, Problemlösung und Dienstleistungsbereich werden verstärkt um jeden Verbraucher kämpfen müssen und dazu gehört mehr als nur der Preis. Auch beim Luxusmarkt, der in Deutschland immer konjunkturabhängig ist, zeichnet sich ein deutlicher Einbruch ab. Dies könnte sich als Chance für die „Neue Mitte“ herausstellen, deren Produkte billiger als Luxus, aber doch exklusiver als herkömmliche Artikel sind. Unter den Begriff Luxus fallen heute auch immaterielle Güter wie Zeit und Ruhe. Das bedeutet für den Wettbewerb, dass sie investieren müssen: die Nähe zum Discount, mehr Convenience und Erlebnis, seperate Services gegen Entgelt, Dienstleistungssortimente sowie emotionale Ansprache werden wichtiger, um die Marktposition zu sichern.
Das Inhaltsverzeichnis der Studie finden Sie hier.
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (BBW), Neuss
Karl VossenTel.: +49 (0)2131/ 2989 722
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