Informationsangebot zum Thema Nachhaltigkeit unzureichend
30.11.2010 · Internet · Media-StudieDie Studie analysiert das Informationsverhalten und Informationsbedürfnis der Konsumenten zum Thema Nachhaltigkeit.
Die Bedeutung des Internets als Informationsmedium gewinnt weiterhin an Bedeutung, genauso wie das Thema Nachhaltigkeit von Waren und Dienstleistungen. So ist es nicht verwunderlich, dass neben Presseerzeugnissen mehr als die Hälfte das Internet als Informationsquelle zu diesem Thema bevorzugen. Besonders Männer im Alter zwischen 40 bis 49 Jahren mit hohem Bildungsgrad nutzen gezielt Printmedien und das Internet, um sich über nachhaltige Waren und Dienstleistungen zu informieren. Dies geht aus einer Befragung von 615 Konsumenten des ECC-Handels in Zusammenarbeit mit der Plattform stayfair.de hervor.
Trotz des großen Interesses der Kunden sind fast 59 Prozent mit dem Informationsangebot über das Thema Nachhaltigkeit unzufrieden. Nach der Qualität (2,04) ist Nachhaltigkeit mit einem Wert von 2,93 sogar wichtiger als der Preis (2,99). Nur ein Drittel der Befragten empfindet die Preise nachhaltiger Güter angemessen und nicht zu teuer. Allerdings ist knapp die Hälfte der Befragten bereit für nachhaltige Waren und Dienstleistungen einen höheren Preis zu zahlen.
Mit 57,2 Prozent erkennen die meisten Konsumenten nachhaltige Produkte an ihrer Kennzeichnung, und rund 80 Prozent präferieren Produktbeschriftungen, um sich ohne viel Aufwand schnell und effektiv über die Nachhaltigkeit eines Produktes informieren zu können. Daher ist eine informative Warenbeschriftung der effektivste Weg, um Kunden beim Einkaufen zu informieren.
Ausgewählte Ergebnisse finden sie kostenlos unter www.ecc-handel.de
Der vollständige Berichtsband kann über den Online-Shop des ECC Handel bezogen werden.
E-Commerce-Center Handel Institut für Handelsforschung GmbH, Köln
Dr. Kai Hudetz0221 / 94 36 07 70
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