Investitionen in Sport-Großveranstaltungen können sich lohnen
15.03.2010 · Sport · Markt-StudieDer Deloitte-Report zeigt, auf was es bei der Bewerbung, Planung und Umsetzung von sportlichen Großereignissen ankommt und wie Länder und Städte davon profitieren können.
Sport-Großereignisse bieten Gastgebern die Chance, sich nicht nur ein international gutes Image und Ansehen aufzubauen, sondern die betroffenen Länder oder Städte können zudem von den Infrastrukturinvestitionen langfristig zu profitieren. Allerdings müssen bereits bei den Eventvorbereitungen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein: die Schaffung einer breiten Zustimmungs- und Unterstützungsbasis, Kontinuität auch bei politischem Machtwechsel sowie eine nachhaltige Projektplanung und -finanzierung sind notwendig. Das besagt der aktuelle Deloitte-Report „A lasting legacy – how major sporting events can drive positive change for host communities and economies“.
Die diesjährigen Olympischen Winterspiele in Vancouver galten als die grünsten der Geschichte, denn noch nie hat der Umweltaspekt eine so große Rolle eingenommen. Auch bei der bereits angelaufenen Bewerbung Münchens für die Winterspiele 2018 gilt neben Freundlichkeit vor allem Nachhaltigkeit als äußerst wichtig. Doch die wahre Qualität und die Antwort auf die Frage, ob sich die Investition gelohnt hat, zeigen sich erst nach dem Event. Dafür müssen viele Faktoren wie die Sicherung eines breiten öffentlichen Konsens, politische Kontinuität über Parteigrenzen hinweg, die Infrastrukturplanung oder die Einbeziehung kleiner und mittelständischer Betrieben zusammenspielen.
Die komplette Studienzusammenfassung ist hier einsehbar.








