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80 Befragte. Quelle: "Stimmungsbarometer betrieblicher Marktforschung", Marktforschung.depesche
80 Befragte. Quelle: "Stimmungsbarometer betrieblicher Marktforschung", Marktforschung.depesche

Krise: Auch Marktforscher erwarten Einbrüche

18.03.2009 · Markt-Studie · Forschung
Marktforschung.de, Köln
webfrager GmbH, Bochum

Welche Auswirkungen hat die Wirtschaftskrise auf die Marktforschungsbranche? In welcher Form beeinflusst sie die Budgetplanung der Marktforschungs-Kunden?

Auch in der Marktforschungsbranche sind die Auswirkungen der Wirtschaftskrise offenbar angekommen. Der Großteil der Institute rechnet zwar mit einer stabilen Geschäftsentwicklung, aber die Zahl derer, die ihre eigene derzeitige Geschäftslage als schlecht bezeichnen, ist gleichzeitig deutlich gestiegen. Mehr als 43 Prozent stufen ihre derzeitige Geschäftslage als "befriedigend" ein. Noch vor drei Monaten hatten die meisten Institutsleiter die Frage nach der aktuellen geschäftlichen Situation mit "gut" beantwortet. Insbesondere Institute mit qualitativem Schwerpunkt beurteilen ihre Situation jetzt eher negativ. Darüber hinaus fühlen sich kleine und mittlere Unternehmen stärker betroffen als große.

Dieser Wert ist von gut 42 Prozent um über 10 Prozentpunkte auf knapp 32 Prozent gefallen. Fast spiegelbildlich dazu verhält sich der Anteil derer, die ihre Geschäftslage als "schlecht" bezeichnen: lag der Wert zum Ende des letzten Jahres noch bei knapp 13 Prozent, so liegt er nunmehr bei über 21 Prozent. Während die Marktforschung so wie viele andere Branchen auch vor 6 Monaten noch kaum etwas von der Finanzkrise spürte, verdient die Krise nun auch aus Sicht der Institutsleiter die Bezeichnung "Wirtschaftskrise". Gleichzeitig war die Hälfte der Befragten von Auftragsstornierungen betroffen, Ende letzten Jahres war es lediglich ein Viertel gewesen.

Was die personelle Situation angeht, gehen zwar mehr als zwei Drittel der Befragten von einer gleichbleibenden Anzahl an Mitarbeitern aus, immerhin gut 18 Prozent erwarten jedoch, dass die Zahl der Beschäftigten abnehmen wird. Dieser Wert lag vor drei Monaten noch deutlich unter zehn Prozent und vor einem halben Jahr bei verschwindenden 2 Prozent. Mit steigenden Mitarbeiterzahlen hingegen rechnen derzeit nur noch gut zwölf Prozent, während noch vor einem halben Jahr ein Drittel der Unternehmen weitere Mitarbeiter einstellen wollte.

Für das Stimmungsbarometer äußerten sich 80für Marktforschung zuständige Mitarbeiter von Unternehmen aus den Branchen Handel, Konsum, Pharma, Medien, Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, Automobil, Logistik/Verkehr, Energie, Tourismus und Sonstige.

Ergebnisse kostenlos unter www.marktforschung.de


http://www.marktforschung.de
Kostenlos

Marktforschung.de

Lars-O.Gayk
0221 / 168 262 41
 
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