Mehr Sex-Appeal für Ökomode
15.12.2010 · Soziale Verantwortung/ Umweltschutz · Markt-StudieDie Studie informiert darüber, warum "grüne Mode" in Nordamerika beliebt ist, in Europa jedoch abgelehnt wird.
Ökomode kommt bei Nordamerikanern besser an als bei Europäern. Dies liegt in erster Linie am positiveren Image, das Träger von Ökokleidung in Nordamerika genießen, wo der Stil als jung, trendy und selbstbewusst gilt. In Europa hingegen haftet der Biomode ein eher biederes Image an. Insgesamt äußern über hundert Europäer und Nordamerikaner Gründe für den Kauf umweltverträglich hergestellter Kleidung, die vor allem im Umweltschutz, der Gesundheit und ethischem Bewusstsein liegen. Gleichzeitig haben die Befragten einer Studie der International University of Monaco (IUM), die in Zusammenarbeit mit der französischen Inseec-Gruppe durchgeführt wurde, genaue Vorstellungen davon, wie sie sich den typischen Konsumenten dieser Produktlinie vorstellen.
Das Konzept von Ökomode ist den meisten Befragten nicht klar. Konsumenten scheinen nur ungenaue Vorstellungen von grüner Mode zu haben und sind wenig über deren Normen und Herstellungsprozesse informiert. Da ökologische Mode teurer ist als herkömmliche Produkte, assoziieren Europäer die Kleidung mit einem zwar gehobenen, aber nicht jungem Lebensstil. In Nordamerika hingegen gründen Berühmtheiten wie U2-Sänger Bono und seine Frau Bio-Labels und setzen sich für ein positives, attraktives Image ein.
International University of Monace
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