Mystery Shopper wollen Servicequalität verbessern
18.02.2010 · Unternehmen · Zielgruppen-StudieDer "Mystery Shopper Monitor 2010" nimmt Bewertungskriterien, Bedürfnisorientierung und Einstellungen von Mystery Shoppern unter die Lupe.
Für drei Viertel der Mystery Shopper ist es neben finanziellen Gründen vor allem wichtig, einen Beitrag zur Verbesserung der Servicewünsche zu leisten. Die beliebtesten Einsatzorte der geschulten Testkunden, die als normale Kunden auftreten und dabei Dienstleistungsqualitäten beurteilen, sind Gastronomiebetriebe und Hotels. Weniger beliebt sind Beratungstermine bei Banken und Versicherungen. Zu diesen Ergebnissen kam der aktuelle „Mystery Shopper Monitor 2010“ des Hamburger Marktforschungsinstituts Dr. Grieger & Cie.
Einige Mystery Shopper erhalten pro Stunde durchschnittlich 19 Euro, rund 20 Prozent allerdings weniger als zehn Euro. Somit bestehen große Unterschiede in der Vergütung. Eine weiter Ungleichheit liegt in der Vorbereitungsart und -intensität: Über 40 Prozent werden schriftlich vorbereitet, ohne dass die beauftragten Institute und Agenturen überprüfen, ob die Testpersonen verstanden haben, was genau sie zu bewerten haben. Deutschlandweit bieten über 100 Marktforschungsinstitute Mystery Shopping-Dienstleistungen an, wobei jährlich schätzungsweise 75 Millionen Euro umgesetzt werden.









