(N)Onliner Atlas: Deutschland ist on
07.07.2011 · Internet/Online · Media-StudieDie Studie analysiert Unterschiede bei der Internetnutzung in Deutschland.
Bremer nutzen hierzulande das Internet am meisten (80,2 Prozent). Doch auch die Einwohner Berlins (79,3 Prozent) und Baden-Württembergs (78 Prozent) sind oft online anzutreffen. Hessens Online-Affinität ist im letzten Jahr deutlich gestiegen (plus 2,9 Prozent), sodass das Bundesland im nationalen Ranking mittlerweile auf Platz vier rangiert. Hamburg und Niedersachen teilen sich mit 76,5 Prozent den fünften Platz. Das fand der (N)Onliner Atlas der Initiative D21 heraus, für den TNS Infratest deutschlandweit 30.000 Interviews durchgeführt hat.
Insgesamt zeichnet sich immer noch ein Ost-West-Gefälle bei der Internetnutzung ab: Im Ranking belegen die neuen Bundesländer trotz teilweise großen Anstiegen auffällig häufig die hinteren Plätze. Die Kluft zwischen neuen und alten Bundesländern hat sich damit von 7,4 Prozentpunkten im Vorjahr auf aktuell 6,3 verringert. Lediglich das Saarland fällt deutlich ab. Dort gehen nur 66,9 Prozent online und lediglich 1,6 Prozent der Saarländer planen, demnächst online zu gehen.
Großstädtische Ballungsräume weisen eine überdurchschnittlich hohe Internetnutzung auf. Beispielsweise nutzen Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt die Regierungsbezirke Stuttgart, Tübingen, Darmstadt, Freiburg, Unterfranken und Oberbayern das Internet relativ stark. Gleichzeitig zeigt sich bei Orten unter 5.000 Einwohnern ein kräftiges Wachstum (4,5 Prozentpunkte), was auf die verbesserten und stärker ausgeweiteten Zugangsmöglichkeiten zurückzuführen ist. Um die Möglichkeiten des Internets tatsächlich voll ausschöpfen zu können, ist inzwischen ein Breitbandzugang unabdingbar. Entsprechend steigt die Nutzung dieser Zugangsart in der Bevölkerung kontinuierlich und kommt durch einen Zuwachs von 2,9 Prozentpunkten auf aktuell 52,5 Prozent. Auch in dieser Kategorie steht Bremen – gemeinsam mit Berlin – im Ländervergleich mit 58,0 Prozent an der Spitze, gefolgt von Hessen mit 54,8 Prozent.
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