PS-Bolliden wieder hoch im Kurs
10.09.2010 · Automobil · Markt-StudieDie Studie informiert über die Entwicklungen der PS-Zahlen der verkauften Neuwagen seit Beginn des Jahres.
Eine deutliche CO2-Verbesserung mit weniger PS zu erreichen, ist bei den deutschen Neuwagenkäufern nicht wirklich beliebt. Nach der Abwrackprämie 2009, während deren Abgabe vor allem Neuwagen mit niedrigen PS-Zahlen einen Boom erlebten, liegt nun die durchschnittliche PS-Zahl der ersten sieben Monate diesen Jahres wieder bei fast 130 PS - nur ein PS unter dem Niveau des Jahres 2009.
Damit kauft der Deutsche eine 17 Prozent stärkere Motorisierung als der Durchschnittseuropäer (111 PS). Mehr PS kaufen nur noch die Schweden (141 PS) und die Schweizer (143), wobei seit dem Jahr 2007 die PS-Zahlen in der Schweiz kontinuierlich zurückgehen. In Deutschland ist damit nicht zu rechnen. Der Anteil der Premiumfahrzeuge soll in den nächsten Jahren weiter steigen und somit werden auch die PS-Zahlen im deutschen Automarkt weiter wachsen.
Die Neuwagen mit den wenigsten PS-Zahlen werden durch Flüssiggas (110 PS) angetrieben. Diesel und Hybride sind mit 148 PS und 164 PS am leistungsstärksten. Steigt also der Dieselanteil in Deutschland ist das gelichbedeutend, dass mehr PS verkauft werden.
Center Automotive Research, Duisburg
Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer0203-379-1111
ferdinand.dudenhoeffer@uni-due.de








