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Schulen haben deutlichen Nachholbedarf bei digitalen Medien

Schulen haben deutlichen Nachholbedarf bei digitalen Medien

03.03.2011 · Bildung · Markt-Studie
Initiative D21 mit Unterstützung des Cornelsen Verlags und Texas Instruments
TNS Infratest

Die Studie erklärt, weshalb neue, digitale Medien nur unzureichend im Unterricht eingesetzt werden.

Obwohl knapp 90 Prozent der deutschen Schulen mittlerweile Computer besitzen, steht in nur 7,5 Prozent der Fälle tatsächlich jedem Schüler im Klassenzimmer ein PC, Notebook oder Netbook zur Verfügung. Die Lehrer zeigen sich mit dieser Ausstattung zufrieden, bemängeln aber gleichzeitig, dass die digitalen Geräte nicht nachhaltig eingesetzt und in den Schulalltag integriert werden können. Selbst in medienaffinen Fächer wie Informatik oder Naturwissenschaft und Technik bietet sich Lehrern und Schülern kaum die Gelegenheit, Computer zu nutzen. Dies hat zur Folge, dass die Schüler nur ungenügend auf die Arbeitswelt vorbereitet werden und vielen Schulabsolventen ein erfolgreicher Start in ihre Zukunft verbaut wird. Zu dieser Schlussfolgerung kommt eine Studie der Initiative D21.

 

Kaum Hardware, keine Konzepte, wenig fachkundiges Personal – so lauten die Hauptgründe für den mangelnden Einsatz von Computern im Unterricht. Vielmehr werden altbekannte Medien einsetzen, von deren Wirksamkeit Lehrer im Unterricht überzeugt sind. Lehrkräfte erhalten nur eingeschränkt Schulungen oder Hilfestellungen, wie geforderte Kompetenzen mit neuen, digitalen Lehr- und Lernmethoden zu erreichen sind. Außerdem muss das knappe schulische und elterliche Budget entsprechend klug verwendet werden, um gezielt in Technik zu investieren, die den Bedürfnissen des Unterrichts entsprechen.

Zur Bildungsstudie

Initiative D21

Daniel Ott
daniel.ott@initiatived21.de
 
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