Smart Shopping: Verbraucher sind noch vorsichtig
13.02.2012 · Mobile/Online-Shopping · Media-StudieDie Studie stellt die Probleme dar, die den Verbraucher aktuelle noch vom Online-Shopping abhalten.
Zu hohe Mobilfunkpreise, Sicherheitsbedenken und zu geringe Mobilfunk-Übertragungsraten sind aus Sicht der Verbraucher die größten Hemmschuhe für den mobilen Handel. Die Deutschen wünschen sich vor allem sinkende Kosten für das mobile Surfen sowie die kostenlose Nutzung von WLANs außerhalb des Eigenheims (jeweils 69 Prozent). Andernfalls wird ihnen das mobile Shoppingerlebnis zu teuer. Knapp drei Viertel Smartphone- und Tablet PC-Besitzer haben sich über ihr Gerät schon mindestens einmal über ein Produkt informiert oder dieses sogar mobil gekauft. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen sind für eBay und die Verbraucher Initiative, die die Studie durchgeführt haben, offensichtlich: Die Herausforderungen für die Telekommunikationsunternehmen bestehen vor allem im nachhaltigen Ausbau schneller mobiler Netze, in der Förderung öffentlich zugänglicher WLAN-Hotspots sowie in der Schaffung einer größeren Preistransparenz durch die Mobilfunkanbieter.
Potenzial steckt in einem verbesserten Angebot für alle Plattformen und in innovativen Techniken. Beispielsweise könnten Diensteanbieter von Geolokalisierung oder Augmented Reality Gebrauch machen. Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Verbraucher beim mobilen Informieren und Einkaufen sollten aus Sicht der Kampagnenpartner Verbraucherinformationen auf Mobilgeräte zugeschnitten und konsequent auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Grenzen geachtet werden. Um die allgemeine Medienkompetenz weiter zu stärken, sollte ein breites Angebot an Medienbildung aus privater und öffentlicher Hand zur Verfügung stehen und gleichzeitig die digitale Sachkompetenz auf politischer Ebene und in der Verwaltung ausgebaut werden.








