iPad ist für Werbetreibende interessant
Unilever, Toyota, FedEx - über mangelnde Werbekunden können sich Apple und die iPad-Vertragspartner nicht beklagen.
Im April wird Apple mit seinem Digital-Lesegerät iPad auf den Markt preschen.Für Werbekunden scheint der verheißungsvolle Tablet-PC interessant zu sein. Denn wie "The New York Times" berichtet, gibt es bereits zahlreiche Werbekunden.
So hat der Zustell-Dienst FedEx bereits Anzeigenraum auf den iPad-Applikationen von Reuters, dem "Wall Street Journal" und "Newsweek" gebucht. Auch die Luxus-Kreditkartenmarke Chase Sapphire wird auf dem iPad werben, und zwar auf den Seiten der "New York Times". Beim iPad-Auftritt des "Time"-Magazins wird Werbung der Mega-Marke Unilever blinken sowie von Toyota und der Fluggesellschaft Korean Air. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Das iPad gilt als die große Hoffnung für die Verlagsbranche, mit digitalen Inhalten doch noch Geld zu verdienen. Dass bereits so viele und vor allem auch namhafte Unternehmen Anzeigen schalten, mag diese Erwartung weiter schüren. Allerdings, so einige von der "New York Times" zitierte Experten, sei es für Euphorie noch zu früh: Erstens müsse man erst einmal abwarten, wie das iPad bei den Kunden ankommt und ob die Verkaufszahlen tatsächlich so hoch sind, wie sich derzeit abzeichnet. Ferner sei es durchaus möglich, dass viele Werbetreibende lediglich beim anfänglichen iPad-Hype mitmischen wollen und ihre Schaltungen nach ein paar Wochen beenden.