Klassik Radio spielt mehr Umsatz ein
Die börsennotierte Klassik Radio AG meldet für das Geschäftsjahr 2006/2007 ein deutliches Umsatzplus. Ärger gibt es allerdings in Baden-Württemberg.
Die börsennotierte Klassik Radio AG meldet für das Geschäftsjahr 2006/2007 ein deutliches Umsatzplus. Der Vorjahreswert von elf Millionen Euro sei um 20 Prozent gesteigert worden, so das Augsburger Medienunternehmen. Auch bei der Reichweite wächst der Sender zweistellig. Laut Mediaanalyse ma 2007 Radio II zählt Klassik Radio mit plus 13 Prozent zu den Gewinnern.1,39 Millionen Hörer schalten täglich ein.
Ärger gibt es allerdings in Baden-Württemberg: Der dortige Netzbetreiber Kabel BW hat Klassik Radio trotz Hörerprotesten aus dem Programmangebot genommen. Dank einer starken UKW- und Satellitenabdeckung sei man aber im Südwesten weiterhin präsent, betont Klassik-Radio-Chef Ulrich R. J. Kubak. Der Sender hofft nun auf eine einvernehmliche Lösung mit Kabel BW: "Wir stehen nach wie vor zu unseren Angeboten, die die besondere Stellung von Klassik Radio mit seinem einzigartigen Programm-Format berücksichtigen". Mit allen anderen Kabelgesellschaften funktioniere die "Zusammenarbeit reibungslos", so Kubak.