Offensive:
"Die Zeit" lässt immer mehr Artikel aufs E-Book wandern
Die Hamburger Zeit Verlagsgruppe erweitert zum 13. Juni ihr Portfolio um elf neu erscheinende E-Books.
Deutlich mehr Beiträge aus der "Zeit" und aus deren Magazinfamilie werden ab Donnerstag via E-Book abrufbar sein. Die Verlagsgruppe erweitert zum 13. Juni ihr Portfolio um elf neu erscheinende E-Books. Laut einer Mitteilung der Hamburger vom Mittwoch gliedert sich das Programm in drei Reihen:
Zeitgeschehen & Debatten – Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
Wissen & Ratgeber – Themen rund um Ernährung, Psychologie und vieles mehr
Unterhaltung & Genuss – Kultur, Reisen und beliebte "Zeit"-Kolumnen
Die E-Books sind als Download im "Zeit"-Shop, bei Amazon und iTunes sowie in vielen weiteren E-Book-Shops erhältlich. Damit möglichst viele Nutzer mit der ausgebauten Offerten angesprochen werden können, bietet die "Zeit" die Artikel in den Formaten Epub, Mobi und iBooks an. Somit können unter anderem Computer, Laptops, Tablets, E-Book-Reader und Smartphones genutzt werden. "Im Sinne der Kundenfreundlichkeit wird außerdem auf den Einsatz eines DRM-Kopierschutzes verzichtet", heißt es abschließend.
Und was kostet das Lesevergnügen? Zum Verkaufsstart gibt es das E-Book "Vorsicht, gute Nachrichten!" bis zum 30. Juni zum Kennenlernpreis von 0,99 Euro. Das E-Book beinhaltet alle Artikel der "Zeit"-Serie aus dem Frühjahr, die zeigt, dass es uns in vielen Bereichen des Lebens besser geht als je zuvor. Der reguläre Preis der E-Books liegt dann je nach Umfang zwischen 1,99 und 4,99 Euro. Weitere Titel, die im Juni erscheinen, sind unter anderem "Was ist ein Menschenleben wert? – Medizin: Wie Ärzte unmenschlich handeln", aus der Reihe "Dossiers kompakt", "Anleitung für ein besseres Leben – Wie wir die Balance zwischen Arbeit und privatem Glück finden" aus der Reihe "Wissen & Ratgeber" sowie "Die schönsten Hotels unter 100 Euro", aus der Reihe "Unterhaltung & Genuss".
Zum Ausbau der digitalen Angebote der "Zeit" passt eine aktuelle W3B-Studie von Fittkau & Maaß Consulting mit Werten vom April/Mai. Demnach liest mittlerweile jeder dritte deutsche Internet-Nutzer seine Zeitungen und Zeitschriften ausschließlich digital. Trotz "Mobile-Boom" kommt dabei stationären PCs sowie Laptops die größte Bedeutung zu: 28 Prozent der befragten Internet-Nutzer lesen auf diesen Geräten "ihre" Zeitung beziehungsweise Zeitschrift. Es folgen Smartphones/Internet-Handys mit 15 Prozent und Tablets wie iPads mit 13 Prozent. Allerdings: Zahlungsbereit für digitale Inhalte ist nur jeder sechste, weshalb Fittkau & Maaß eine moderate Preispolitik empfiehlt.