Bei einem schrumpfenden Printmarkt seien die Verlage darauf angewiesen, sich neue Geschäftsfelder zu erschließen, vor allem im mobilen Internet, sagte Fürstner. 2011 sollen etwa 45 Prozent der Zeitschriftentitel als kostenpflichtige Apps auf dem Tablet-Computer iPad von Apple verfügbar sein.

Das Online- und Mobilgeschäft wird laut VDZ-Branchenumfragen in den kommenden Jahren weiter steigen und 2013 einen Umsatzanteil von zwölf Prozent erreichen - gegenüber sechs Prozent im Jahr 2009. Erlöse aus Anzeigen und Vertrieb blieben aber mit einem Anteil von rund 80 Prozent bei weitem die Haupteinnahmequelle der Zeitschriftenverlage.(dpa)