Bayer führt Web2.0-Ideenbörse ein
Mithilfe eines Web2.0-Tools lässt die Bayer AG ihre Mitarbeiter gemeinsam Produktideen spinnen. Entwickelt hat die Software die Berliner Kreativ-Agentur KKLD.
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will seine Mitarbeiter in die Entwicklung von Produkt- und Service-Ideen stärker einbinden. Ein neues softwaregestütztes Tool soll die Bayer-Initiative „Triple i: inspiration, ideas, innovation“ nun maßgeblich vorantreiben. Mit der 2006 ins Leben gerufenen Aktion fordert Bayer die Mitarbeiter aller Abteilungen und Hierarchieebenen dazu auf, Ideen einzureichen.
Das neue Tool ermöglicht es den weltweit über 100.000 Beschäftigten, die Einfälle anderer im Intranet zu bewerten oder weiterzuspinnen. Entwickelt hat es die Kreativ-Agentur KKLD. Zudem hat die Berliner Agentur die globale interne Kommunikationskampagne zu der Initiative entwickelt. Im Geschäftsbereich Women's Healthcare ruft Bayer die Angestellten derzeit auf, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie sie sich Frauengesundheit in Zukunft vorstellen und welche Produkte für Frauen sie sich wünschen.
Für 2011 hat Bayer KKLD beauftragt, das sogenannte Open-Innovation-Tool weiterzuentwickeln. Auch für die künftige Print- und Online-Kommunikation sowie Workshops und Veranstaltungen rund um Triple i zeichnen die Berliner verantwortlich. Aus der Initiative hat Bayer bereits einige Produkte realisiert. So hatte ein US-Mitarbeiter die Idee, das Material Macrolon von Bayer Material Science für die Herstellung eines durchsichtigen und recyclebaren Snowboards zu nutzen.