Im laufenden Geschäftsjahr will Burda 150 Millionen Euro investieren. Im vergangenen Jahr waren es sogar 211 Millionen Euro. Rund 50 Millionen Euro flossen allein in die Beteiligung am Karriere-Netzwerk Xing. Künftig will das Unternehmen hingegen die Internet-Aktivitäten seiner Verlage reduzieren. Es sei sinnlos, so sage Welte dem Magazin, "hohe Beträge in Produkte zu investieren, die keine Chance haben, jemals Gewinne zu machen". Auch auf das Stammgeschäft werde man besonders achten. Welte: "Wenn ein Produkt keinen Markt findet, ist das unternehmerisch keine große Sache. Wir müssen lernen, dass Zeitschriften nicht für die Ewigkeit gemacht sind."


Autor: Lisa Priller-Gebhardt

Sie schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.