Cannes 2011: 26 mal die Hoffnung auf einen Direct-Löwen
Das Cannes-Festival hat begonnen, die ersten Shortlistplätze sind vergeben. Zehn deutsche Agenturen können sich Hoffnung machen auf einen Löwen in der Kategorie Direct.
Das Kreativ-Festival in Cannes erwacht langsam zum Leben, doch für einige Juroren ist die meiste Arbeit schon getan. In der Kategorie Direct haben Jurypräsident Alex Schill (Serviceplan) und Juror Myles Lord von Heimat bereits mit ihren Kollegen die Einreichungen auf die Shortlist gevotet (siehe PDF). Und offenbar tut den deutschen Agenturen die Doppelbesetzung gut: 26 Arbeiten haben es auf die Shortlist in der Kategorie Direct geschafft. Das sind sieben mehr als im vergangenen Jahr. Damals erreichten 19 Arbeiten die letzte Runde.
Bleibt zu hoffen, dass am Ende auch die Anzahl der Löwen für Deutschlands Agenturen umfangreich ist. 2010 konnten die Deutschen sieben Preise mit nach Hause nehmen, 2009 waren es sogar zehn Stück - traditionell gelten deutsche Agenturen in der Rubrik Direct als besonders stark.
Fünfmal kann sich Jung von Matt Hoffnungen machen, unter anderem stehen die Arbeiten für den WWF sowie die Kampagne "The Witness" für den Sender 13th Street auf der Shortlist. Serviceplan schickt vier Kampagnen ins Rennen: unter anderem für Pattex, Lego oder die Unicef. Kempertrautmann gelingt mit vier Arbeiten auf der Shortlist das Comeback nach der Pause im vergangenen Jahr (z.B. mit dem Kunden Edding). Ogilvy präsentiert sich dreimal auf der Shortlist, jeweils zweimal finden sich Lukas Lindemann Rosinski, Wunderman, Grabarz & Partner und DDB, einmal mit Trigger Happy, wieder. Eine Löwenhoffnung können sich jeweils Heimat sowie JWT machen.