Cannes 2011: Nur zehn Cyber-Shortlistplätze für die Deutschen
Immer weniger deutsche Arbeiten schaffen es auf die Cyber-Shortlist: 2009 erreichten 20 Arbeiten die letzte Runde, 2010 nur noch 15. In diesem Jahr gibt es nur Hoffnung für zehn Kampagnen.
Die Kategorie Cyber schwächelt aus deutscher Sicht. Zumindest, wenn es nach der Anzahl der Shortlistplätze geht. Nur zehn Einreichungen schafften es unter die Besten: Von insgesamt 2835 eingeschickten Arbeiten hat die Jury weniger als zehn Prozent, nämlich 220 auf die Shortlist geschickt. Deutschland kann sich nur zehnmal die Hoffnung machen, dass es in dieser Kategorie - wie in den vergangenen Jahren auch - den einen oder andere Löwen gibt.
Jens Schmidt, Geschäftsführer und Gründer von Moccu richtet aus deutscher Sicht über die eingereichten Kampagnen. Die Hälfte der Shortlistplätze geht an Kempertrautmann, die mit ihrer Arbeit für Edding gleich fünfmal im Finale um Cyber vertreten sind. Zweimal hofft Jung von Matt auf einen Cyber-Löwen, jeweils einmal finden sich Heimat, Grimm Gallun Holtappels sowie Serviceplan auf der Shortlist wieder.
Sowohl 2009 als auch 2010 gingen deutsche Agenturen in der Kategorie Cyber mit jeweils vier Löwen nach Hause. Und das, obwohl 2009 insgesamt 20 Shortlistplätze an hiesige Agenturen vergeben wurden. 2010 waren es dann nur noch 15. Bleibt zu hoffen, dass den zehn Endrundenplätzen in diesem Jahr am Ende wieder mindestens vier Löwen gelingen.
Alle weiteren Shortlists und die ersten Gewinner finden Sie in unserem Cannes-Special.