Daimler nutzt verstärkt Google-Dienste
Im Rahmen der International Consumer Electronics Show (CES) haben Daimler und Google eine Intensivierung ihrer bisherigen Partnerschaft verkündet. Damit erhält Daimler direkten Zugang zu Schnittstellen für automobile Anwendungen zur Nutzung von cloud- und kartenbasierten Diensten.
Im Rahmen der International Consumer Electronics Show (CES) haben Daimler und Google eine Intensivierung ihrer bisherigen Partnerschaft verkündet. Damit erhält Daimler direkten Zugang zu „Google Maps API for Business“, den Schnittstellen für automobile Anwendungen (Application Programming Interfaces, APIs) für die Nutzung von cloud- und kartenbasierten Diensten. Darüber hinaus kann der Stuttgarter Automobilhersteller dadurch frühzeitig auf künftig entwickelte APIs zugreifen, heißt es aus Unternehmenskreisen.
Mit den bereits existierenden APIs wie Google Maps und Places würden Mercedes-Benz Kunden in den Genuss zahlreicher Services kommen. Denn die Kooperation mit Google ermöglicht es Daimler, Google Maps für Kartenanwendungen im Fahrzeug zu nutzen und hilfreiche Kartenfunktionen in Mercedes-Benz Pkw nahtlos zu integrieren.
Google und Daimler arbeiten bereits seit Jahren in enger Partnerschaft zusammen. So brachte Daimler schon 2007 in den USA die Google-Funktionalität „Send-to-Car“ ins Fahrzeug. Mercedes-Benz Kunden in den USA können so Ziele aus Google Maps ans Fahrzeug senden und dort in die Navigation übernehmen. Seit 2011 bietet Mercedes-Benz mit Comand Online ein Telematiksystem mit cloud-basierten Mercedes-Benz Apps, das unter anderem die Integration von Google Street View, Panoramio und die lokale Suche in die meisten Mercedes-Benz Pkw ermöglicht.