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Bitkom-Studie:
Datenbrillen: Viele Skeptiker, einige Fans in Deutschland

Der Hype um Google Glass wirkt sich auf Datenbrillen insgesamt aus. In Deutschland hat jeder fünfte Bundesbürger Interesse an einem solchen Gerät. Das fand der Hightech-Verband Bitkom in einer repräsentativen Umfrage heraus.

Text: Franziska Mozart

15. Mai 2013

Der Hype um Google Glass wirkt sich auf Datenbrillen insgesamt aus. Google schaffte es bereits im Vorfeld – etwa mit der Suche nach kreativen Testern – das neue Produkt im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. In Deutschland hat jeder fünfte Bundesbürger Interesse an einem solchen Gerät. Das fand der Hightech-Verband Bitkom in einer repräsentativen Umfrage heraus.

Demnach sind sich knapp sieben Prozent schon jetzt sicher, dass sie eine Datenbrille nutzen werden und 13 Prozent können es sich zumindest vorstellen. Doch uneingeschränkte Euphorie entfacht die Brille, die Infos direkt ins Sichtfeld einblendet und erlaubt, Fotos und Videos aus dem Blickwinkel des Trägers aufzunehmen, nicht. Das geplante Google-Gerät löste eine Diskussion um Fragen des Datenschutzes und der Privatsphäre aus. Jeder Dritte ist entsprechend skeptisch und will eher keine Datenbrille tragen, ein weiteres Drittel der Befragten will um die neuen Geräte einen großen Bogen machen.

Datenbrillen sind vor allem für Männer und Jüngere interessant. Nur fünf Prozent der Frauen wollen auf jeden Fall eine Datenbrille einsetzen, bei den Männern sind es neun Prozent. Bei den 14- bis 29-Jährigen will rund jeder Achte, 12 Prozent, ein solches Gerät auf jeden Fall tragen, bei den 30- bis 49-Jährigen ist es jeder Zehnte. Deutlich zurückhaltender sind Ältere. Gerade einmal knapp vier Prozent der 50- bis 64-Jährigen und fast niemand aus der Gruppe der ab 65-Jährigen ist entschlossen, eine solche Brille aufzusetzen.


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Franziska Mozart
Autor: Franziska Mozart

Franziska Mozart berichtet seit vielen Jahren über die Marketing- und Medien-Branche. Die freie Journalistin beschäftigt sich am liebsten mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung und am allerliebsten mit der Schnittstelle dieser beiden Bereiche. Für die W&V ist sie regelmäßig als Nachrichtenchefin tätig und betreut den Green CMO Award sowie den Deutschen Mediapreis betreut. Sie gilt als Expertin zum Thema Nachhaltigkeitsmarketing und ist Co-Autorin des Buches "Superpower Sustainable Marketing".


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