Der Spiegel plant eigene Schweiz-Ausgabe
Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" überlegt offenbar, dauerhaft eine Schweizer Split-Ausgabe auf den Markt zu bringen. Sie soll möglicherweise noch dieses Jahr starten.
Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" überlegt offenbar, dauerhaft eine Schweizer Split-Ausgabe auf den Markt zu bringen. Sie soll möglicherweise noch dieses Jahr starten, hat der W&V-Schwestertitel Kontakter aus Firmenkreisen erfahren. Schon im vorigen Jahr hatte das Unternehmen einen erfolgreichen Test mit einer solchen Schweiz-Beilage gemacht, was die Auflage in der Alpenregion deutlich gesteigert hatte.
Sollte der Plan verwirklicht werden, will die Spiegel-Redaktion das Projekt in der Schweiz entsprechend personell ausstatten. Gelingt das Vorhaben in der Alpenrepublik, könnten weitere länderspezifische Beilagen folgen. Die Pläne für den Schweiz-"Spiegel" stammen ursprünglich vom ehemaligen Verlagschef Karl Dietrich Seikel, lagen aber längere Zeit auf Eis. Der derzeitige Verlagschef und ehemalige Gruner+Jahr-Manager Mario Frank verfolgte die Pläne erneut. Ein Sprecher des Spiegel wollte sich hierzu nicht äußern.