Die um 13 Prozent rückläufigen Einreichungszahlen seien im Rahmen der normalen Schwankungen, sagt Jury-Präsident Ralph van Dijk (Eardrum). Kritische Stimmen, nach denen die Zahlen ein Beleg für den schlechten Zustand der Radiowerbung seien, weist er entschieden zurück: "Radio ist ein starkes und pures Medium, es ist alles andere als tot!" Insgesamt vergab die Jury neun Mal Gold, 14 Mal Silber und 20 Mal Bronze (hier gibt es die Siegerliste).

Van Dijk wie auch Heuel räumen aber ein, dass Radiowerbung zu den schwierigsten Disziplinen im Agenturalltag gehören. Texter müssten ihre Botschaften in einem eindimensionalen Medium schnell auf den Punkt bringen. "Wenn ein Texter einen Radiospot schreiben kann, kann er auch alles andere", sagt Heuel. Bleibt zu hoffen, dass deutsche Funkspots 2014 wieder mehr Löwen einfangen.