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Digitale Gesellschaft: Demokratisch, frei - offen wie ein Scheunentor
Die Sendung "Kontrovers" widmet sich heute der Gefahr aus dem Internet: Gemeint sind nicht simple Datenspione, die Ihre Kreditkarte benutzen, sondern Hackerangriffe, die Strom und Wasserwerke lahmlegen können.
Die Sendung "Kontrovers" (Bayerisches Fernsehen) widmet sich heute der Gefahr aus dem Internet: Gemeint sind nicht simple Datenspione, die Ihre Kreditkarte benutzen, sondern Hackerangriffe, die Strom und Wasserwerke lahmlegen können. Die Autorinnen des Beitrags kommen zu dem Schluss, dass besonders kleinere Stromanbieter und Wasserwerke unzureichend geschützt sind gegen Gefahren aus dem Netz - wegen unserer heutigen Abhängigkeit von computergesteuerter Infrastruktur. "Ein flächendeckender Ausfall hätte bereits nach 48 Stunden katastrophale Folgen für Millionen von Menschen: Die Trinkwasserversorgung fällt aus, die Versorgung mit Lebensmitteln bricht zusammen, genauso wie der gesamte öffentliche Nah- und Fernverkehr", fasst der BR in der Ankündigung für "Terrorgefahr Blackout" zusammen.
Der Beitrag ist am 6. März um 21 Uhr im Bayerischen Fernsehen bei "Kontrovers" zu sehen. Anlass ist ein Gesetzentwurf von Innenminister Friedrich: Er plant, die IT-Sicherheit zu erhöhen. Wie das "Handelsblatt"/dapd Ende 2012 berichtete, sieht der Plan von Hans-Peter Friedrich (CSU) vor, Sicherheitslücken der kritischen Infrastruktur zu schileßen, dazu zählen zum Beispiel Energienetze, Geldverkehr, Behörden und Telekommunikation. Der Gesetzentwurf, der sich seit Ende Januar in der Ressortabstimmung befindet, lag der "Kontrovers"-Autorin Helga von Ooijen vor.