Als Fachpresse-Segment mit dem höchsten Bruttozuwachs macht Meynen zuletzt den Bereich Schmuck und Uhren mit einem Plus von 27 Prozent aus. Hier ist aber auch die Zahl der Titel von vier auf fünf gestiegen. Zuwächse gibt es zudem bei den fünf Titeln zu Medizintechnik (+23 Prozent) und beim Küchenhandel (fünf Titel, +16 Prozent) zu melden. Das Segment Recht legt sogar trotz kleinerer Titelzahl (13 statt 14 Objekte) um 17 Prozent zu.

Rückläufige Entwicklungen beobachtet Meynen dagegen vor allem im Markt Computer/IT (–22 Prozent), daneben bei Messen, Steuern, Regeln (MSR) und Qualität (–17 Prozent), Chemie-Technologie sowie Sicherheitstechnik (jeweils –13 Prozent). Teilweise ist das Minus auch auf eingestellte Objekte zurückzuführen. Für 2010 zählt Meynen in seiner Statistik acht eingestellte Objekte. Dem stehen allerdings auch insgesamt über zwei Dutzend neu gelaunchte Objekte gegenüber, die allerdings (noch) nicht alle in der Meynen-Statistik ausgewertet werden. Besonders viel Dynamik macht Michael Rebelein im Markt Energieversorgung aus. Dort ist die Zahl der Objekte 2010 von 20 auf 22 gestiegen.

Um künftig genauere Trendaussagen zur Entwicklung der Fachmedienwerbung zu ermöglichen und eine Art Stimmungsbarometer zu haben, arbeitet Meynen ergänzend an einem neuen Index zum Werbeklima in der Fachpresse. Der Index könnte sogar Aussagen zu einzelnen Branchen erlauben. Gespräche laufen bereits, so Meynen-Forscher Michael Rebelein.