Krise: GEZ nimmt weniger Gebühren ein
ARD, ZDF und Deutschlandradio müssen sich nach einem Bericht des "Spiegel" wegen der Wirtschaftskrise auf 400 Millionen Euro weniger Einnahmen in den Jahren 2009 bis 2012 einstellen.
ARD, ZDF und Deutschlandradio müssen sich nach einem Bericht des "Spiegel" wegen der Wirtschaftskrise auf 400 Millionen Euro weniger Einnahmen in den Jahren 2009 bis 2012 einstellen. Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf Berechnungen der Gebühreneinzugszentrale GEZ. Vor allem die zu erwartende steigende Arbeitslosigkeit werde zu geringen Einnahmen führen, weil dann mehr Menschen aus sozialen Gründen von den Gebühren befreit würden.
Allein die ARD-Anstalten müssen sich auf mindestens 200 Millionen Euro weniger einstellen, bestätigte der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust dem Magazin: "Wir stellen uns auf magere Zeiten ein." Das ZDF wird den Angaben zufolge mit mindestens 100 Millionen Euro weniger auskommen müssen. Damit werden laut "Spiegel" große Teile der Mehreinnahmen durch die seit Anfang des Jahres eingeführten Gebührenerhöhung aufgebraucht.