Am Dienstag hat der Verband auch seine Vorjahresbilanz vorgelegt. Demnach erzielten die bundesweit rund 120 Lesezirkel 2012 in der Zeitschriftenvermietung infolge von Preiserhöhungen einen Umsatzzuwachs von drei Prozent auf 155 Millionen Euro. Erreicht werden laut Verband rund 11,34 Millionen Leser. Allerdings trüben gestiegene Benzin- und Papierpreise und hohe Personalkosten das Geschäft. Die überregionalen Werbeerlöse sind zuletzt um ein Zehntel auf rund 20,6 Millionen Euro zurückgegangen. Der technologische Wandel hat das Zeitschriftensegment der Verlage längst erfasst und macht auch vor den Vermietungsfirmen nicht halt. "Wir stehen unter Zeitdruck", gibt Hildebrand zu.