Mason plant Groupon-App auf allen Telekom-Handys
Andrew Mason, Chef des Schnäppchen-Portals Groupon, macht bereits per Interview Werbung für seinen Börsengang im Mai dieses Jahres. Er sieht sich klar im Vorteil gegenüber der Konkurrenz und verspricht langfristigen Geldsegen.
Andrew Mason, Chef von Groupon, will mit dem Schnäppchen-Portal "das Betriebssystem des Handels werden," umreißt er vollmundig die Pläne. Im Interview mit "Spiegel Online" verteidigte er sein Geschäftsmodell als lokale Rabattbörse: Das werfe derzeit noch keine Rendite ab, werde aber als langfristiges Anlageprojekt den Anlegern Geld einbringen. Auch dass das Geschäftsmodell wenig originell sei und vielfach kopiert werde, bereitet ihm keinerlei Sorgen. Angesichts der vielfachen Konkurrenz im Netz sagte Mason: "Was diese Unternehmen feststellen mussten, ist, dass die Eintrittshürden für dieses Geschäft recht niedrig, aber die Erfolgshürden sehr hoch sind." Das Pfund, mit dem Groupon wuchern kann, ist nach Ansicht von Mason die hohe Anzahl an Händlern, die an Groupon angeschlossen sein. Nach eigenen Angaben beläuft sich die Zahl auf eine Viertelmillion.
Auch zu der Kooperation mit dem neuen Partner Deutsche Telekom ließ Mason Details verlauten. Offenbar ist eine Groupon-App auf den deutschen Telekom-Handys geplant. Er glaube daran, "dass lokale Geschäfte eine der wichtigsten Mobilanwendungen sein werden, so verbreitet wie E-Mail oder Aktienkurse auf dem Handy".