Neun Bewerber für DABplus
Neun Radiomacher haben sich auf die DABplus Frequenzen beworben. Das Problem: die Frequenzen reichen nicht.
Insgesamt neun Radiogesellschaften haben sich auf die Übertragungskapazitäten für die digitale Verbreitung eines privaten Hörfunkprogramms via DABplus beworben.
Wie die saarländische Medienanstalt LMS meldet, zählen zu den Anbietern: Media Broadcast zum Betrieb einer Plattform für Telemediendienste, Regiocast Digital, SV Teleradio Produktions- und Beteiligungsgesellschaft für elektronische Medien für die digitale bundesweite Verbreitung eines privaten Hörfunkprogramms mit dem Titel „Süddeutsche Zeitung Radio“, Radio 97,1 MHz mit „ENERGY“ sowie die The Walt Disney Company (Germany) für „Radio Disney“.
Zu den kleineren Radiomachern gehören die Entspannungsradio GmbH mit Sitz in Berlin für die digitale bundesweite Verbreitung eines privaten Hörfunkprogramms mit dem Titel „LoungeFM“, ERF Medien mit Sitz in Wetzlar für die digitale bundesweite Verbreitung eines privaten Hörfunkprogramms mit dem Titel „ERF Radio“, die Neue Welle Rundfunk-Verwaltungsgesellschaft mit „Radio Rauschgold“ sowie die Herren Lorenz D. Yeboah und David Rowe, Neu-Anspach, für United Christian Broadcasters (UCB).
Auf der Sitzung der ZAK am kommenden Dienstag werden die einzelnen Bewerbungen detailliert vorgestellt und eine erste Gesamtbewertung vorgenommen. Da die zur Verfügung stehenden Übertragungskapazitäten begrenzt sind, kommt es laut LMS voraussichtlich zu einer Auswahlentscheidung.