Path: Speicherung von Adressen "um den Nutzern zu helfen"
Maximal 150 Freunde - mit diesem Konzept will Path Facebook und Google+ angreifen. Schlagzeilen wegen Datenschutz-Probleme macht das Start-Up jetzt schon wie die große Konkurrenz..
Maximal 150 Freunde - mit diesem Konzept will sich die Online-Community Path von anderen Netzwerken wie Facebook und Google+ abheben und an Terrain in dem hart umkämpften Markt gewinnen. In Punkto Datensammelwut ist das junge Unternehmen offensichtlich schon genauso groß wie die Konkurrenz. Der Software-Entwickler Arum Thampi aus Singapur entdeckte zufällig, dass die Path-App das gesamte Adressbuch seines iPhones an den Server des Start-Ups übertrug - und das ganz ohne seine Einwilligung.
Der Entwickler veröffentlichte dies in seinem Blog und erhielt prompt von Dave Morin, Mitbegründer und CEO von Path, eine Rückmeldung. In einem Kommentar bestätigt Morin, dass Adressbücher der Nutzer gespeichert werden. Aber nur "um den Nutzern zu helfen, sich mit ihren Freunden und ihrer Familie schnell und effektiv über Path zu verbinden und ihnen mitzuteilen, wenn Freunde und Familie Path beitreten. Nicht mehr". Bei der Android-App habe Path bereits vor einigen Woche ein Opt-In installiert und auch bei iOs soll es ab der nächsten Version der Zustimmung der Nutzer bedürfen, um auf ihre Daten zugreifen zu können.