Pussycat Kimberly entstellt - Protest gegen Tierversuche
Kimberly Wyatt, ehemaliges Mitglied der Band Pussycat Dolls, fordert gemeinsam mit Peta ein Ende der Tierversuche für Kosmetika. Die Sängerin zeigt sich von einer geschundenen Seite.
Eine wunderschöne Frau, gutes Aussehen ist Teil ihres Berufs, zeigt im Spiegel eine hässliche Seite: Die der Schönheit, wenn diese nämlich auf Kosmetika beruht, die in Tierversuchen getestet werden. Kimberly Wyatt, ehemaliges Mitglied der Pussycat Dolls, fordert gemeinsam mit der Tierschutzorganisation Peta ein Ende der Tierversuche. Peta hat das Motiv ohne Mitarbeit einer Werbeagentur mit dem Fotografen Karl Grant umgesetzt.
Die 29-jährige Sängerin unterstützt mit dem Auftritt die Kampagne der Tierrechtsorganisationen in Deutschland und Großbritannien für ein EU-weites ausnahmsloses Verkaufsverbot von tierversuchsgetesteten Kosmetika: "Ich finde es vollkommen unnötig, Kosmetika, die allein der menschlichen Eitelkeit dienen, an Tieren zu testen.“
Der für 2013 festgelegte Stichtag soll möglicherweise verschoben oder vollständig widerrufen werden. Seit dem 2009 in Kraft getretenen Verkaufsverbot für Kosmetika, deren Inhaltsstoffe an Tieren getestet wurden, sind einige Tests als Ausnahmen noch erlaubt. Wyatt erklärt im Interview für Peta UK, dass sie kein Problem damit hat, Betrachter mit dem Motiv zu schockieren: "Natürlich ist der Anblick des Bildes etwas schwer zu ertragen. Aber ich denke, es repräsentiert perfekt die Tiere, an denen tatsächlich Kosmetikversuche durchgeführt werden.“
Mehr aufsehenerregende Peta-Kampagnen: zum Beispiel unser Bericht über Peta und Wiesenhof, die Fleischesser-Pornos, eine Kampagne mit Cosma Shiva Hagen, den Spot mit dem possierlichen Metzger und ein männliches Topmodel in der Falle.