Studie: Keine positiven Effekte auf Werbemarkt durch WM 2010
Trotz umfangreicher Medienangebote wird die Fußball-WM 2010 den deutschen Werbemarkt nicht so pushen wie die Weltmeisterschaft vor vier Jahren. Laut einer Untersuchung der Agentur JOM wird Social Media aber deutlich wichtiger.
Die Fußball-WM in Südafrika steht vor der Tür, Sponsoren und Medien greifen das Thema bereits massiv auf. Ein positiver Effekt auf den deutschen Werbemarkt, wie er bei der WM 2006 zu spüren war, wird jedoch trotz umfangreicher Medienangebote 2010 ausbleiben, so das Fazit einer Untersuchung der Hamburger Agentur JOM Jäschke Operation Media. An Bedeutung gewinnen wird aber der Bereich Social Media.
Wie schon 2006 zur WM in Deutschland hat JOM auch 2010 eine Untersuchung der Werbemöglichkeiten und geltenden rechtlichen Spielregeln durchgeführt. Die Analyse zeigt, dass es zwar vielfältige Angebote der Medien im thematischen WM-Umfeld gibt, die Agentur rechnet aber dennoch nicht mit einem erhöhten Buchungsvolumen bzw. einer Verlagerung der Marketingbudgets in den direkten WM-Zeitraum.
Das Phänomen des Public-Viewings der WM 2006 dürfte sich 2010 zu einem Public-Talking in den sozialen Netzwerken im Web ausweiten, so ein weitere Prognose. Viele Sponsoren nutzen Twitter, Facebook & Co. für den direkten Dialog mit der Fangemeinschaft. Da die FIFA auch zur WM 2010 über die externe Verwendung geschützter Marken wachen wird, gibt die Agentur einen Einblick in „Do´s“ und „Dont´s“ für Werbungtreibende.
Die JOM-Untersuchung Fußball WM – Werbemöglichkeiten und Spielregeln – ist unter www.jomhh.de zum Download verfügbar.