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Studie: Print bleibt Kerngeschäft für Verlage

Print ist nach wie vor die größte Einnahmquelle für Zeitungsverlage und wird dies zunächst auch bleiben – trotz großer Wachstumspotenziale des Online-Sektors. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie "Newspaper Outlook".

Text: W&V Redaktion

22. April 2009

Print ist nach wie vor die größte Einnahmquelle für Zeitungsverlage und wird dies zunächst auch bleiben – trotz großer Wachstumspotenziale des Online-Sektors. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie "Newspaper Outlook", welche die Beratungsfirma Pricewaterhouse Coopers gemeinsam mit dem Verband World Association of Newspapers durchgeführt hat.
Im Zentrum stehen Veränderungen bei der Mediennutzung und die Reaktionen von Verlegern, werbenden Unternehmen und Werbeagenturen. Befragt wurden rund 5.000 Personen in sieben Ländern, darunter Deutschland.
Zeitungen werde es auch weiter geben, jedoch wahrscheinlich in anderen Formaten und Umfängen als heutzutage, ergibt die Studie weiter. Hier und da seien auch bekannte Blätter von der Schließung bedroht. Für die Nutzer seien der tiefe Einblick und die Analysefähigkeit der Journalisten besonders wichtig.
Für qualifizierte Fachinformationen seien sie auch bereit zu zahlen, jedoch müssten Zeitungen hierfür noch Strategien entwickeln. Für die Nutzer zähle vor allem die Marke ihrer Zeitung, weniger das Medium. Durch Online-Inhalte wie Videos könnten Zeitungen zusätzliche Nutzer über ihre Print-Leserschaft hinaus anziehen.
Viele Zeitungsverlage müssten ihre Geschäftsmodelle überdenken, auch wenn die meisten bereits verschiedene Plattformen und neue Technologien für die Verbreitung ihrer Inhalte nutzten. Vor allem bei den unter 35-Jährigen sei ein Markt für mobile Endgeräte entstanden. Bislang sei es jedoch zu schwierig, Nachrichten darauf zu lesen.
Das Thema Nachhaltigkeit in der Produktion sei sowohl für Leser als auch für Verleger zunehmend wichtig geworden. Um im Anzeigenmarkt attraktiv zu bleiben, müssten die Zeitungen zudem kreative Werbepakete anbieten und Print- mit Online-Angeboten verbinden, so die Analyse.


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