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Studie: Social Networks ersetzen keine E-Mail

Eine Studie von Web.de hat ermittelt, dass Social Networks und Instant Messaging-Dienste eher als "Add On" in der Kommunikation dienen, E-Mails aber nicht ersetzen.

Text: W&V Redaktion

9. Februar 2009

Kurze, schnelle Informationen werden immer wichtiger, das zeigt sich auch in der Online-Kommunikation der User. Ob die Social Networks aber tatsächlich den E-Mails den Rang ablaufen könnten, hat Web.de in einer repräsentativen Studie mit mehr als 1.000 Befragten untersucht. Dabei zeigte sich: Social Networks und Instant Messaging-Dienste dienen eher als "Add On" in der Kommunikation und ersetzen eine E-Mail nicht.

Fast alle Befragten haben eine eigene E-Mail-Adresse, in sozialen Netzwerken sind aber nur etwas mehr als die Hälfte aktiv. Auch bei der Nutzungsintensität ist die E-Mail nach wie vor stärker: Während 49,1 Prozent aller Mitglieder von sozialen Netzwerken mehr als eine Stunde pro Woche in ihrer Community verbringen, kommunizieren 81,9 Prozent der Internet-Nutzer mehr als eine Stunde pro Woche per E-Mail mit Freunden und Bekannten. 50,3 Prozent der aktiven Nutzer rufen ihre E-Mails zudem mehrmals täglich ab. Zum Vergleich: Nur 18,1 Prozent der Mitglieder sozialer Netzwerke interessieren sich ebenso häufig dafür, was in ihrer Community los ist.
Während Soziale Netzwerke eher ein "Lebensphasen"-Modell sind, ist die E-Mail in allen Generationen bekannt und beliebt. So bezeichnete Web.de-Geschäftsführer Jan Oetjen das Alter von 25 Jahren als "Schallmauer" für die Nutzung von Social Communities. Mit zunehmendem Alter geht die Nutzung dieser Kommunikationsformen laut Studie zurück, während die Vielnutzer im Bereich E-Mail tendenziell älter als 25 sind.
Nahezu 70 Prozent aller Befragten wünschen sich ein Zusammenwachsen der einzelnen Dienste, weil eine zentrale Stelle für die Kommunikation ihrer Meinung nach viele Vorteile mit sich bringt. Mehr dazu in der Studiendatenbank.


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W&V Redaktion
Autor: W&V Redaktion

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