Zur Erinnerung: Das Gespräch vom vergangenen Donnerstag im Abendmagazin "Das!", in dem die Chemie zwischen Riemann und Moderator Hinnerk Baumgarten sehr offensichtlich nicht stimmte, war in wenigen Tagen zum Internet-Hit geworden. Allein ein Zusammenschnitt bei YouTube verzeichnete bis Mittwochabend fast eine Million Klicks. Im Internet wurden das Interview und sein zäher Verlauf tausendfach kommentiert - vielfach hämisch und teilweise auch beleidigend. Riemann schreibt nun, ihre Facebook-Seite und ihre Homepage – sie hat sie Anfang der Woche gesperrt - seien "unter dem virtuellen Wirbelsturm" zusammengebrochen. Sie stellt einige rhetorische Fragen: "Gibt es Verhaltenskodexe in öffentlichen Formaten, die mit der Abwesenheit von Wahrhaftigkeit zu tun haben?" Riemann räumt ein: "Ja, es ist die Wahrheit, dass ich meinen Beruf liebe und gern über meine Arbeit spreche; wahr ist auch, dass das Reden über meine Person, oder Personen in meinem nahesten Kreis, mir schwer fällt." Katja Riemann dankt auf ihrer Homepage Familie, Freunden und Kollegen, die ihr "in der Dunkelheit ein Licht" angemacht hätten, außerdem auch "jenen Journalisten, die so kluge, sachliche Artikel verfassten".