Das Geschäft von FAZ.net sei 2012 durch einen Wechsel des Vermarkters geprägt. "Durch Bündelung der Online-Vermarktung in einer Allianz von Qualitätszeitungen bestehend aus FAZ, ‚Süddeutscher Zeitung‘, ‚Zeit‘ und ‚Handelsblatt"steigen im laufenden Jahr die Online-Werbeumsätze spürbar", verkünden die Frankfurter. FAZ.net geht ohnehin in die Offensive und startet jetzt das Verbraucherangebot "Meine Finanzen", um Lesern alle relevanten Informationen rund um private Finanzfragen zu liefern.  Die Experten der Zeitung sollen "leicht verständlich durch die Alltagsfragen rund um das Thema private Finanzen“ führen und dem Nutzer "Orientierung und Rat für seine Finanzentscheidungen" geben.

Das FAZ-Archiv habe sein kontinuierliches Wachstum fortgesetzt, heißt es weiter. Besonders erfreulich entwickelte sich nach Verlagsangaben der Verkauf elektronischer Produkte und Dienste sowie der Verkauf von Lizenzen und Nachdruckrechten. Der im Vorjahresvergleich – im Gegensatz zum Minus von 4,3 Millionen Euro ist 2011 ein Jahresüberschuss von 19,3 Millionen Euro bei der "FAZ" zusammengekommen - deutliche Ergebnisrückgang sei neben niedrigeren Anzeigenerlösen hauptsächlich auf das rückläufige Beteiligungsergebnis zurückzuführen, das im Vorjahr durch die Veräußerung der Anteile an der Regionalzeitungsbeteiligung Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam geprägt wurde. "Die Bilanzsumme ist vornehmlich wegen des Fehlbetrags auf 396,7 Millionen Euro gesunken, die Eigenkapitalquote fiel leicht auf 46,6 Prozent", heißt es.


Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.