Aktuell ist der Versicherer mit der Kampagne #BlueChristmas unterwegs, mit der er die Zahl der Follower deutlich steigern konnte. Alles, was der Konzern auf Instagram postet, ist speziell für die Plattform zugeschnitten. "Auf Instagram geht es um Kreativität und Inspiration und darum, ein Bilder-Netzwerk aufzubauen“, betont Vanessa Ling Immler, "wir verwenden meistens sogar Bilder, die wir selbst gemacht haben. Ein gutes Anzeigenbild muss einen klaren Fokus mit einer klaren Botschaft dahinter haben. Es muss unsere Zielgruppe ansprechen. Targeting und die Verwendung von Hashtags ermöglichen uns, diesem hohen Anspruch gerecht zu werden."

Einer der Launch-Partner bei Instagram war der Lebensmittelkonzern Rewe. "Instagram ist ein integraler Teil unserer Social-Media-Strategie", so Johannes Steegmann, Managing Director Marketing, Strategy and Ventures Rewe Digital. Mit seiner Frischereise-Kampagne hat das Unternehmen einen großen Erfolg eingefahren. Die Verbindung von inspirierenden Botschaften und ansprechenden Bildern begeisterte die Instagram-Community und sollte das Bewusstsein für Rewes "Frischeversprechen" besonders bei jungen Müttern stärken. Die aufwendig gestalteten Anzeigen nahmen die Instagrammer mit auf eine kulinarische Reise durch Deutschland, um nicht nur das Sortiment des Lebensmittelhändlers, sondern auch die gesamte Bandbreite der internationalen Esskultur Deutschlands zu zeigen. Die Aktion erzielte einen Anstieg der Werbeerinnerung um 37 Prozentpunkte - 6,1 mal höher als der Nielsen-Durchschnitt. Die Markenwahrnehmung stieg um elf Punkte und liegt damit dreimal höher als die Instagram-Norm.

Definitiv weiter auf Instagram-Ads will auch die Social-Media-Agentur 247Grad setzen. "Ansprechende Creatives haben einen sehr viel stärkeren Effekt als innerhalb von Facebook", formuliert es Lars Ofterdinger, Head of Marketing, "die Macht von Online-Werbung liegt allerdings in der Kombination von Kanälen. Nutzer können auf allen Kanälen mit Anzeigen eingefangen werden, die sich jeweils gut in das Allgemeinbild des Netzwerks einfügen. Somit kann man schon innerhalb des Ökosystems sozialer Netzwerke eine Art Multi-Touchpoint-Marketing initiieren."

Während Facebook mehr und mehr einen Querschnitt der Gesellschaft abbildet, spricht Instagram laut Ofterdinger jüngere Nutzer besser an. Er glaubt: "Anzeigen werden auf Instagram besser akzeptiert. Daher setzen wir in der visuellen Ausrichtung auf den Style des Netzwerks. Wir bemühen uns dabei, dass Werbenachrichten nicht zu aggressiv wirken, sondern eher subtil ins Bild einfließen. Das bescherte uns bisher gute Ergebnisse und den ein oder anderen ´Cool Ad :-)´-Kommentar."