Aimaq von Lobenstein :
Aimaq von Lobenstein verlässt Schutzschirm

Zwei Jahre hat das Schutzschirmverfahren in Anspruch genommen. Aimaq von Lobenstein stand kurz vor dem Aus. Jetzt haben sowohl die Gläubiger als auch das Gericht dem Sanierungsplan zugestimmt. Ende Februar wird Aimaq von Lobenstein aus dem Verfahren entlassen.

Text: Markus Weber

11. Jan. 2017

André Aimaq hat die Agentur 1998 unter dem Namen Aimaq Rapp Stolle gegründet.
André Aimaq hat die Agentur 1998 unter dem Namen Aimaq Rapp Stolle gegründet.

Zwei Jahre hat das Schutzschirmverfahren in Anspruch genommen. Aimaq von Lobenstein stand kurz vor dem Aus. Jetzt haben sowohl die Gläubiger als auch das Gericht dem Sanierungsplan zugestimmt. Ende Februar wird Aimaq von Lobenstein aus dem Verfahren entlassen.

"Die Entscheidung der Gläubiger ist ein klarer Vertrauensbeweis", sagt Thomas Kühn von der Kanzlei Brinkmann & Partner, der als gerichtlich bestellter Sachwalter das gesamte Verfahren überwacht hat: "Die Gläubiger wussten von Beginn an, dass Aimaq von Lobenstein mit vollem Einsatz weiter gearbeitet hat. Das haben sie gewürdigt."

Aimaq von Lobenstein beschäftigt heute 30 Mitarbeiter. Während des gesamten Verfahrens hat die Agentur den Betrieb aufrechterhalten. Zu den derzeitigen Kunden zählen Berentzen, Auxmoney, die Berliner Wasserbetriebe und die SPD Schleswig-Holstein.

Hubertus von Lobenstein meinte nach der Gläubigerversammlung am 22. Dezember 2016: "Aimaq von Lobenstein geht aus diesem schwierigen Kapitel als saniertes und sehr gut aufgestelltes Unternehmen hervor."

Die 1998 unter dem Namen Aimaq Rapp Stolle gegründete Agentur war Ende 2014 in Schwierigkeiten geraten, nachdem zuvor der Etat des Versicherungskunden Ergo verloren gegangen war.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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