Interview mit Mirko Kaminski :
Alex Schill: "Ich tue mich mit dem Effie schwer"

Eigentlich sollten beim GWA Effie nur harte Fakten zählen. Aber manchmal geht es dort noch subjektiver zu als bei einem Kreativ-Award, findet Juror Alex Schill.

Text: Frank Zimmer

Effie-Juroren im Gespräch: Larissa Pohl, Alex Schill, Mirko Kaminski (v.l.n.r.)
Effie-Juroren im Gespräch: Larissa Pohl, Alex Schill, Mirko Kaminski (v.l.n.r.)

Was macht ein Kreativer in der Effie-Jury? Alex Schill, oberster Kreativchef der Serviceplan-Gruppe, ist zum ersten Mal dabei und hat mit der vorherrschenden Effizienz-Messung ein Problem. Wo eigentlich nüchterne Zahlen entscheiden sollten, sei es "zum Teil noch subjektiver als bei einem Kreativ-Award". Die Vergleichbarkeit der Daten sei bei unterschiedlichen Marketingdisziplinen schwierig, so Schill am Rande der Jury-Sitzung im Gespräch mit seinen Mitjuroren Mirko Kaminski (Achtung und W&V-Videoblogger) und Larissa Pohl (Jung von Matt):  "Es geht noch nicht mal nur um Äpfel und Birnen, sondern dazu noch um Banenen, Pfirsiche und Walnüsse."

Das 4-minütige Video mit Schill, Kaminski und Pohl gibt es hier:

Der GWA-Effie wird am 9. November in Frankfurt verliehen. Weitere Infos zum Wettbewerb gibt es auf der Seite des Agenturverbandes GWA.


Autor:

Frank Zimmer

Redaktionsleiter Online mit analogem Migrationshintergrund. Seit 1996 im Internet. Buchautor („Der Social-Media-Rausch“) und Gelegenheitsblogger. Interessiert sich für Content Marketing und digitale Transformation. Hat eine Schwäche für Agenturen, weil er mal in einer gearbeitet hat.