Raphael Brinkert :
Berlin-Attentat: Raphael Brinkerts Aufruf zur Besonnenheit

Nach dem Berliner Attentat: Mit seinem Aufruf zur Besonnenheit stößt Raphael Brinkert, der Chef von Jung von Matt/Sports, auf jede Menge Zustimmung im Netz.

Text: W&V Redaktion

- 6 Kommentare

Was hilft gegen Hass? - "Love is the answer", findet Raphael Brinkert. Und erhält dafür viel Zuspruch.
Was hilft gegen Hass? - "Love is the answer", findet Raphael Brinkert. Und erhält dafür viel Zuspruch.

Nach dem furchtbaren Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz ist die Stimmung wieder einmal aufgeheizt. In die Trauer mischen sich Angst und Hass.

Wie soll man reagieren? Mit seinem Appell auf Facebook zur Besonnenheit stieß Raphael Brinkert, der Chef von Jung von Matt/Sports, an diesem Mittwoch auf viel Zustimmung im Netz.

Zwar wagt der Agenturchef darin einen (etwas) gewagten Vergleich: Er verweist darauf, dass der psychisch kranke Germanwings-Copilot Andreas Lubitz im vergangenen Jahr 149 unschuldige Menschen (darunter ganze Schulklassen) "bewusst und kontrolliert in den Tod riss".

Brinkert verbindet seinen Appell aber nicht zu Unrecht mit einem Hinweis darauf, dass in Deutschland jeden Tag 80 Millionen Menschen, darunter Millionen Migranten und Flüchtlinge, ein erfolgreiches Miteinander in Freiheit und Weltoffenheit vorleben.


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autoren. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.



6 Kommentare

Kommentieren

Anonymous User 23. Dezember 2016

Jetzt ist der mutmaßliche Anis Amri erschossen worden. Praktisch, dann kann er gar nicht mehr aussagen.

Anonymous User 22. Dezember 2016

Also das hat der Bundesgewissensminister Brinkert so kurz vor dem Bundesgewissensfest nicht verdient, dass er für sein übersteigertes Bundesgewissen auch noch ins Gewissen geredet bekommt. Hallelujah!

Anonymous User 22. Dezember 2016

Lieber Herr Brinkert, auch wenn Sie sich offensichtlich berufen fühlen, zu wirklich nahezu allem auf diese Welt etwas zu verlautbaren, so muss ich Ihnen doch sagen: Es gibt nur einen Kolumnisten des aktuellen Zeitgeschehens und der bin ich. Machen Sie doch einfach Sport. Das reicht völlig und soll ja gesund sein - vielleicht auch für ihr Ego. Man kann es Ihnen nur wünschen! Herzlichst Ihr F. J. Wagner

Anonymous User 22. Dezember 2016

So langsam nervt dieser Brinkert.

Anonymous User 21. Dezember 2016

Ohne PR-Getröte wäre es glaubhafter.

Anonymous User 21. Dezember 2016

Was ich bei all jenen Apellen und in der Berichtersttatung vermisse ist der Hinweis auf den mit Fake-News begründeten Krieg der USA und ihrer Vasallen gegen den Irak. Dabei sind nach aktuellen Schätzungen glatt mal 1 Million Iraker ums Leben gekommen. Wie betroffen seid ihr angesichts dessen? Ohne diesen Krieg gäbe es den IS heute so nicht.

Diskutieren Sie mit