Cannes 2012: Elf Cyber-Hoffnungen für die Deutschen

163 Arbeiten haben die deutschen Agenturen in diesem Jahr nach Cannes geschickt. Mit Juror-Hilfe des DDB Tribal-CCOs Eric Schöffler erreichten elf Arbeiten die Endrunde.

Text: Lena Herrmann

19. Jun. 2012

Cyber ist neben Creative Effectiveness die einzige Kategorie, in der in diesem Jahr weniger eingereicht wurde. Insgesamt sank die Zahl von 2835 Arbeiten im vergangenen Jahr auf 2458 in diesem Jahr. Und auch die deutschen Agenturen folgten diesem Trend: 181 Kampagnen und Virals waren es 2011, in diesem Jahr sind es nur noch 163. Grund dafür ist unter anderem die neue Kategorie Mobile.

Auf die Liste der besten Arbeiten schafften es elf Arbeiten von deutschen Agenturen. DDB Tribal ist viermal vertreten, Heimat dreimal. Red Rabbit, Jung von Matt, Lukas Lindemann Rosinski und BBDO erreichten die Runde der Besten je einmal. Die Löwen in der Kategorie Cyber werden am morgigen Mittwochabend vergeben. Deutscher Juror ist DDB Tribal-CCO Eric Schöffler.

Mit elf Arbeiten sind die Deutschen nicht die Hauptfavoriten auf eine Vielzahl an Löwen. 172 Cases schafften es insgesamt auf die Shortlist, wie in den Jahren zuvor ist die Favoritenliste erneut dominiert von den USA und auch Schweden. Im Vergleich zu den letzten Jahren wird die Auswahl aber immer heterogener.

Sechs Cyber-Lions packten die Deutschen 2011 am Ende in ihr Gepäck, zehn Cases waren zuvor auf der Shortlist. Die Ausbeute lässt auch für dieses Jahr hoffen.

Alle bisherigen Shortlist-Platzierungen der deutschen Agenturen finden Sie hier.


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