DDB Tribal bringt Putin zum Platzen

Mit einer Aktion vor der Russischen Botschaft in Berlin hat die Organisation Reporter ohne Grenzen der Kampagne "Power of Pencils" noch mehr Sympol-Kraft verliehen. Sie ließ die Luftballons mit dem Porträt des Russen platzen.

Mit einer Aktion vor der Russischen Botschaft im Berliner Regierungsviertel hat die Organisation Reporter ohne Grenzen der Kampagne "Power of Pencils" noch mehr Sympol-Kraft verliehen. Die Printmotive zeigen Luftballons mit den stilisierten Porträts verschiedener Regierungschefs, die für ihr angespanntes Verhältnis zur Pressefreiheit bekannt sind. Bedroht werden diese Ballons von dem spitzen Bleistift mit dem Schriftzug "Reporter ohne Grenzen". Zur erneuten Amtseinführung von Wladimir Putin am 30. April 2012 ließ die Organisation jetzt auch reale Luftballons vor der Russischen Botschaft in Berlin platzen. Traktierte man die mit Helium gefüllten Ballons, kamen in ihrem Inneren Postkarten der Forderung nach mehr Pressefreiheit zum Vorschein, adressiert an Wladimir Putin. Anlass für die Aktion ist der Amtsantritt des Russen, der nach vierjähriger Pause seine dritte Amtszeit als Staatschef antritt.

Putin toleriere und fördere eine Atmosphäre der Angst, in der eine Unterdrückung der Pressefreiheit erst möglich werde, so Mathias Wahler, Referent für Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit bei Reporter ohne Grenzen. "Informationen sind der erste Schritt zu Veränderungen. Wo Medien nicht über Unrecht, Machtmissbrauch oder Korruption berichten können, findet auch keine öffentliche Kontrolle statt, keine freie Meinungsbildung und kein friedlicher Ausgleich von Interessen."

Begleitend zu der Aktion gibt es eine Microsite, die alle Tweets mit dem Hashtag #Pressefreiheit sammelt. DDB Tribal, Düsseldorf, hat die Kampagne "Power of Pencils" entwickelt.


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