Scholz & Friends :
Der ultimative Check: Was macht einen guten Arbeitgeber aus?

Wer neue Mitarbeiter anwerben will, muss zuerst seine Stärken und Schwächen kennen. Dabei soll nun der Arbeitgeber-Stärkenkompass von Scholz & Friends Employer Branding helfen. So funktioniert's.

Text: Annette Mattgey

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Der Arbeitgeber-Stärkenkompass fragt vier Diemensionen ab: Leistung, Kultur, Mitarbeiter und Unternehmen.
Der Arbeitgeber-Stärkenkompass fragt vier Diemensionen ab: Leistung, Kultur, Mitarbeiter und Unternehmen.

Wer neue Mitarbeiter anwerben will, muss zuerst seine Stärken und Schwächen kennen. Dabei soll nun der Arbeitgeber-Stärkenkompass von Scholz & Friends Employer Branding helfen. Die Agentur hat das digitale Werkzeug zusammen mit der Personalberatung Stärkenkompass entwickelt. Das Startup wurde unter anderem von Torben Schacht, ehemals strategischer Planer bei den Hamburger Werbern von Lintas, gegründet.

Das Feedback-Tool, das Mitarbeiter anonym nutzen können, soll Antworten auf folgende Fragen geben: Was zeichnet ein Unternehmen als Arbeitgeber aus? Welche Leistungen werden besonders geschätzt? Welche Kultur und Werte werden im Unternehmen gelebt? Daraus lassen sich dann Strategien entwickeln, wie man eine authentische Arbeitgeber-Marke aufbaut und sich erfolgreich im "War for talents" schlägt.

Der neue Arbeitgeber-Stärkenkompass basiert auf anonymen Bewertungen von Mitarbeitern. Dadurch gibt er ein besonders realistisches Selbstbild als Grundlage für die strategische Arbeit zur Positionierung der Arbeitgebermarke. Er beinhaltet einen sehr umfangreichen Pool von möglichen Stärken, lässt sich darüber hinaus aber auch für jedes Unternehmen individualisieren.

Viele Arbeitgebermarken versprechen genau das Gleiche, weil sie sich bei der Erarbeitung der Positionierung vor allem an den Anforderungen der Zielgruppe orientieren. "In fast jedem Unternehmen steckt etwas Einzigartiges, das im Markt differenziert und eine hohe Attraktivität für die Zielgruppen besitzt", sagt Malte Fischer, Leiter Scholz & Friends Employer Branding. "Wer aus der Masse herausstechen möchte, muss sich auf die eigenen Stärken berufen." Fischer sieht die Vorteile des Arbeitgeber-Stärkenkompass vor allem darin, dass er sehr schnell und kostengünstig umsetzbar ist und dabei ein glaubhaftes Ergebnis liefert.

In nur zehn Minuten können ausgewählte Personen ihr Feedback abgeben. Das Ergebnis ist sofort in Form einer dynamischen Tag-Cloud verfügbar und kann für die Entwicklung der Arbeitgeberpositionierung verwendet werden. 

Torben Schacht, Gründer und Geschäftsführer von Stärkenkompass, arbeitet als Trainer und Coach schon länger nach dem Prinzip, sich auf die besonderen Talente des einzelnen zu fokussieren: "Mit unserem Stärkenkompass haben wir bereits sehr viele Erfolgsgeschichten begleiten dürfen. Daher freue ich mich, dass wir das Prinzip des Stärkenkompasses gemeinsam mit Scholz & Friends jetzt auch auf Arbeitgebermarken ausweiten konnten. Wir möchten Unternehmen damit helfen, sich auf ihre Stärken zu besinnen und diese aktiv fürs Employer Branding zu nutzen." 

Ein Video zeigt die Funktionsweise des Arbeitgeber-Stärkenkompass.


Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Das Schwesterblatt LEAD digital begleitet sie seit 2011 treu online und versucht, dafür ordentlich Buzz bei Facebook und Twitter zu machen. Ausflüge zu W&V sind durchaus willkommen, insbesondere wenn es um Kampagnen und Karriere-Themen geht.



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Anonymous User 5. Januar 2017

Was da als bahnbrechendes neues Produkt von Scholz & Friends verkündet und vermutlich auch teuer verkauft wird, ist bereits seit etlichen Jahren bekannt. Nennt sich ebenfalls Arbeitgeberbewertungen, findet man aber kostenlos im Internet auf Seiten wie kunnunu, www.jobvoting.de oder meincheff.de. Und anonym bewerten kann man dort ebenfalls, vermutlich auch nicht nach anderen Kriterien, als sie jetzt Scholz & Friends nutzt.

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