Wildtiere in der Werbung :
Digifant: Scholz & Friends reagiert auf Kritik von PETA

Scholz & Friends will künftig auf den Einsatz von Wildtieren in der Werbung verzichten. Und reagiert damit auf Kritik der Tierschutzorganisation PETA.

Text: Frauke Schobelt

Im Spot von Fischer Befestigungssysteme führt ein echter Elefant seine Kunststücke im Dienst der Werbung auf. Das schmeckte der Tierrechtsorganisation PETA gar nicht, die sich nach der TV-Premiere die verantwortliche Kreativagentur Scholz & Friends zur Brust nahm. 

Die Agentur wiederum nahm sich die Kritik zu Herzen und will künftig auf den Einsatz von Wildtieren in der Werbung verzichten. Um zu zeigen, dass es auch ohne geht, entfernte Scholz & Friends den Fischer-Elefant aus dem Spot und ersetzte ihn durch eine digitale Nachbildung.

"Mit der Aktion wollen wir zeigen, dass die technischen Möglichkeiten inzwischen so gut sind, dass der Einsatz von echten Wildtieren nicht mehr nötig ist und die Kreativität dadurch nicht eingeschränkt wird", sagt Stefan Wegner, Partner der Scholz & Friends Gruppe und Geschäftsführer von Scholz & Friends in Berlin. "Scholz & Friends wird daher künftig gruppenweit auf den Einsatz von Wildtieren in Filmproduktionen vollständig verzichten."

Peter Höffken von PETA Deutschland lobt: "Wir sind begeistert, dass Scholz & Friends unseren Hinweis so kreativ und konstruktiv aufgenommen hat. Die Verwendung von computergenerierten tierischen Darstellern ist fortschrittlich und tierfreundlich zugleich."

Der Spot mit Digifant:

Der Spot im Sommer 2015:


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.