Kreativ-Wettbewerb :
Epica Award steigt erstmals in Berlin

Der Epica-Award ist eine Ausnahmeerscheinung in der Werbebranche: In der Jury sitzen nicht wie sonst bei Kreativ-Awards üblich Agenturleute, sondern Fachjournalisten aus 42 Ländern. Nun finden Preisverleihung und Kreativkonferenz erstmals in Berlin statt.

Text: Daniela Strasser

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Der Epica Award ist eine Ausnahmeerscheinung in der Werbebranche. In der Jury sitzen nämlich nicht wie sonst bei Kreativ-Awards üblich Agenturleute, sondern Fachjournalisten aus 42 Ländern (darunter immer auch ein Vertreter der W&V-Redaktion). Seit gut zwei Jahren arbeiten die Epica-Veranstalter an einer Neuausrichtung des Wettbewerbs. So gibt es seit dem Vorjahr etwa die neue Kreativkonferenz "Creative Circle" samt Epica-Preisverleihung.

Seit den Anfängen Ende der 80er Jahre hatten sich die Juroren stets in Paris getroffen. Im Vorjahr folgte mit Amsterdam der erste Ortswechsel. In diesem Jahr nun ist erstmals Berlin dran. Die Jury trifft sich vom 16. bis 18. November, die Preise werden dann am 19. November im Kino International an der Karl-Marx-Allee verliehen. Beim Creative Circle in der Platoon Kunsthalle sprechen zuvor unter anderem Chris Gallery (Kreativchef Mother, London), Michael Weinzettl (Lürzer's Archive), Chris Kelly (Kreativchef Organic, New York), Oliver Rosenthal von Google sowie die britische Fotografin und Videokünstlerin Alison Jackson.

Die Veranstalter haben Großes vor: Denn Epica soll weiter wachsen. Neu in der Jury sind zum Beispiel Journalisten des US-Branchentitels "Adweek". Die Journalisten dürfen in der Jurysitzung übrigens nie für Arbeiten aus ihrem Heimatland stimmen.

Mit Cannes wird es Epica in Sachen Größe zwar bestimmt nicht aufnehmen können. Ein Besuch in Berlin wird sich aber in jedem Fall lohnen. Weitere Infos zum Wettbewerb und zur Veranstaltung gibt es hier auf der Epica-Website.


Autor:

Daniela Strasser, W&V
Daniela Strasser

Redakteurin bei W&V. Interessiert sich für alles, was mit Marken, Agenturen, Kreation und deren Entwicklung zu tun hat. Außerdem schreibt sie für die Süddeutsche Zeitung. Neuerdings sorgt sie auch für Audioformate: In ihrem W&V-Podcast "Markenmenschen" spricht sie mit Marketingchefs und Media-Verantwortlichen über deren Karrieren.



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