Film der "Marbacher Zeitung" :
Gattungsmarketing mit Papierkunst und Schiller

Gefühl für Heimat: Die "Marbacher Zeitung" interpretiert mit Papierkunst Schillers Gedicht "Das Mädchen aus der Fremde". 

Text: Conrad Breyer

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"Die Geschichte reflektiert das Wesen der Zeitung und ihre Bedeutung für das Gefühl von Heimat", schreibt die "Marbacher Zeitung"
"Die Geschichte reflektiert das Wesen der Zeitung und ihre Bedeutung für das Gefühl von Heimat", schreibt die "Marbacher Zeitung"

An diesem Ort führt alles zu ihm: In Marbach ist Friedrich Schiller geboren, in Marbach steht das Schiller-Nationalmuseum. Das Gedicht "Das Mädchen aus der Fremde" hat er nicht hier verfasst. Doch nutzt es die "Marbacher Zeitung" in ihrer Werbung.

Das Künstlerduo Danai Nielsen und Orestis Chatzitheodorou aus Marbach formt aus den Versen des schwäbischen Dichters eine eigene Welt, entfaltet mit Papierkunst die Geschichte. Ein Mädchen kommt, "alle Herzen wurden weit", es beschenkt die Menschen, dann zieht es weiter.

Es steckt so viel drin in diesem Film an Themen: Schiller, die Kunst, Migration, Heimat. Vor allem geht es um Nähe. Schillers Werk wird zur Metapher für die Zeitung selbst. Auf dass sich jeder den eigenen Reim darauf mache. 

Das Making-of:


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.



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