Günter Bentele löst Richard Gaul als PR-Ratsvorsitzender ab

PR-Rat konstituiert sich neu: Der bisherige Vorsitzende des Deutschen Rats für Public Relations, Richard Gaul (65), übergibt den Vorsitz des Gremiums an Günter Bentele. Der Deutsche PR-Rat ist das Selbstkontrollorgan der deutschen PR-Branche.

Text: Markus Weber

Der bisherige Vorsitzende des Deutschen Rats für Public Relations, Richard Gaul (65), übergibt den Vorsitz an Günter Bentele. Der 64-jährige Universitätsprofessor für Kommunikationswissenschaften gehört dem DRPR seit 1995 als Mitglied an. Seine Wahl zum Ratsvorsitzenden erfolgte einstimmig - bei Enthaltung des Kandidaten. Vorgänger Gaul, langjähriger Kommunikationschef der BMW AG, hatte nicht für eine zweite Amtszeit kandidiert.

Bentele wurde für drei Jahre an die Spitze des PR-Rates gewählt. Stellvertretender Vorsitzender wurde erneut Matthias Rosenthal von der Mülheimer PR-Agentur KOOB. Der Deutsche PR-Rat bildet das Selbstkontrollorgan der PR-Branche in Deutschland. Ulrich Nies, Präsident des Branchenverbandes DPRG, dankte Gaul für seine Arbeit: "Unter Richard Gauls Vorsitz wurde eine Vielzahl äußerst komplexer Ratsfälle vor allem zum Thema verdeckter PR abgeschlossen. Zudem hat sich der Rat in den vergangenen Jahren inhaltlich und strukturell weiter modernisiert."

Der neue Ratsvorsitzende Bentele will die Arbeit des Kontrollgremiums weiter professionalisieren: "Mit der Trägervereinsgründung Anfang des Jahres, der neuen Struktur der Beschwerdeausschüsse des Rats und dem Deutschen Kommunikationskodex als modernes Regelwerk für ethische Kommunikation aller Formen von Public Relations bekommt die freiwillige Selbstkontrolle dieser Branche einen Professionalisierungsschub", so Bentele.


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Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.