Werbefilmproduktion :
GWA und Produzentenallianz definieren Standards neu

Das Forum "Creative Services" des Agenturverbands GWA und der Verband der deutschen Werbefilmproduzenten haben sich auf die Neudefinition von Branchenstandards bei der Spotproduktion verständigt.

Text: Markus Weber

29. Feb. 2016 - 1 Kommentar

Das Forum "Creative Services" des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen (GWA) und der Verband der deutschen Werbefilmproduzenten haben sich auf die Neudefinition von Branchenstandards bei der Spotproduktion verständigt. Auch für das künftige Prozedere bei Ausschreibungen wurden entsprechende Spielregeln festgezurrt, unter anderem mit dem Ziel, die Zahl der Anfragen zu reduzieren, eine höhere Transparenz hinsichtlich der Teilnehmer herzustellen und die Qualität der Pitches zu verbessern.

Auch wurden auf Basis der Gesetzeslage verschiedene Berechnungsempfehlungen für den Fall des Abbruchs von Filmproduktionen erarbeitet und neue Musterentwürfe etwa für Geheimhaltungsvereinbarungen erstellt. Auch der Musterentwurf "Filmherstellungsvertrag" ist neu formuliert worden.

"Die Zusammenarbeit mit der Produzentenallianz und den dort vertretenen Produktionen ist trotz der unterschiedlichen Sichtweisen von gegenseitigem Respekt geprägt", lobt Michael Maschke, Sprecher des GWA-Forums Creative Services, die Zusammenarbeit mit den Werbefilmproduzenten. Letztere werden dabei von Tony Petersen, dem Vorstand der Produzentenallianz-Sektion Werbung, vertreten.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



1 Kommentar

Kommentieren

Anonymous User 1. März 2016

Lieber Michael, danke für das tolle und vor allem wirkungsvolle Engagement!

Diskutieren Sie mit