"Ich war auch auf dem G10": Erfolgreiche Sitzenbleiber aus der Werbung

Zum Abi in acht Jahren? Oder in zehn? Wenn einer eine Ehrenrunde in der Schule dreht, heißt das noch lange nicht, dass er dumm ist oder beruflich keinen Erfolg haben wird. Diese erfolgreichen Werber beweisen nämlich, wie wenig Schulnoten mit Karriere und Klugheit zu tun haben.

Text: Susanne Herrmann

07. Aug. 2012

Zum Abi in acht Jahren - oder in zehn? Wenn einer eine Ehrenrunde in der Schule dreht, heißt das noch lange nicht, dass er dumm ist oder beruflich keinen Erfolg haben wird.

Während es in Bayern gerade Zeugnisse gab und die Hamburger bereits wieder die Schulbank drücken, erklärte zur Vergabe der Jahreszeugnisse in seinem Bundesland der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann (Grüne), dass er die 11. Klasse zweimal besucht hat. "Ich war eher ein braves Kind", sagte der Politjker gegenüber dpa, "aber kein braver Jugendlicher."

Der Schriftsteller Thomas Mann ist sitzengeblieben, Bayerns Alt-Ministerpräsident Edmund Stoiber einst an Latein gescheitert, der ehemalige Vizekanzler und Außenminister  Guido Westerwelle hat ebenso wie TV-Unterhalter Harald Schmidt eine Klasse wiederholt. Sind diese Herren Versager? Mitnichten!

Also sind die mutigen Werber in unserer Bildergalerie in allerbester Gesellschaft und beweisen: Schulnoten messen weder Talent noch Leistung. Wir haben zum Schuljahreswechsel einmal nachgehakt, welche Branchengrößen eine Ehrenrunde eingelegt haben und es heute allen zeigen! Kreative, Geschäftsführer, Agenturgründer - alles dabei. (mw/sh)


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.



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